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Meine Autos

admin, am 14:04

Mein motorisiertes Leben begann, als ich 1966 endlich den lang ersehnten Führerschein in der Hand halten durfte. Der alte graue Lappen war aber nur etwas wert, wenn man auch wirklich Auto fahren durfte. Da das Geld für ein eigenes Auto nicht reichte, durfte ich mit dem Opel Rekord meines Vaters durch die Lande kurven. Im Nachhinein möchte ich ihm nochmals danken, dass er soviel Vertrauen in mich gesetzt hat. Glücklicherweise ist auch nie etwas passiert. Wenn ich ansonsten mobil sein wollte, musste ich mich auf meine alte NSU Quickly TTK schwingen, was bei den Mädels natürlich nicht so gut ankam.
Mein erster eigener vierrädriger Untersatz war dann 1968 ein VW Käfer mit 40 PS. Den gab es damals für 4.000 DM, was für die Zeit aber auch nicht wenig war. Der Käfer hat mich dann einige Jahre treu begleitet, bis er mir doch zu lahm wurde. 1972 wurde es dann sportlicher mit einem Opel Rallye-Kadett, schön gelb mit schwarzen Streifen. Der hielt auch ein paar Jahre, wurde von mir aber doch arg strapaziert, sodass bis zum Wechsel nur ein paar Jahre vergingen. Es wurde dann noch etwas sportlicher in Form eines kleinen Alfa Romeo, einem Alfa Sud. Die Farbe war nicht so spektakulär wie beim Kadett, der Alfa war in einem schlichen, dunklen Blau gehalten, dafür ging er ab wie eine Granate und hatte eine hervorragende Straßenlage. Er hatte nur einen Nachteil: er rostete, das war eine wahre Pracht.
1977 hatte er dann ausgedient, außerdem brauchte ich ein Auto, mit dem ich auch mal was transportieren konnte. Wegen des Hausbaus war das Geld etwas knapp und so entschied ich mich für einen alten DB 200 D. Ich meine, er war Baujahr 63, war schön aufgemöbelt, aber stellte sich als richtiger Blender heraus. Er ölte, rußte und rostete vor sich hin, das war keine Freude. Trotzdem bin ich den Dieselfahrzeugen treu geblieben. Nach mehreren DB 220 D und 240 D entschied ich mich dann 1999 für einen Pick-up, einen Mazda 2500. Mit dem sind wir so richtig gut zufrieden. Der Turbodiesel ist zwar sehr durstig, dafür leistet er aber eine ganze Menge. Obwohl er sich der 200.000 km-Marke nähert, gehe ich davon aus, dass er uns noch viele Jahre Freude bereiten wird.

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